JAHRESPROGRAMM 2020 SCHLOSS HARTMANNSBERG
Home
Geschichte

 

Bufler

 Samstag, 14. März, 20 Uhr, Klaviersalon

 

Klavierabend Johanna Bufler

Werke von Bach/Busoni, Mendelssohn Bartholdy,
Liszt und Ravel

Eine junge Pianistin aus der Region auf dem Weg zu einer großen internationalen Karriere? Als Vierjährige begann Johanna Bufler mit dem Klavierspiel, als 15jährige war die Wasserburgerin 2013 Kulturförderpreisträgerin des Landkreises Rosenheim. Sie war Jungstudentin an den Musikhochschulen in Hannover und Salzburg und konnte sich früh zahlreiche nationale und internationale Preise erspielen. 2014 nahm Johanna Bufler ihr Studium an der weltweilt renommiertesten Musikhochschule auf, an der Juilliard School in New York. Dort unterrichten sie der Starpianist Jeremy Denk und die Klavierpädagogin Prof. Dr. Yoheved Kaplinsky. Ihr Orchesterdebut gab Johanna als Zehnjährige mit dem Cincinnati Starling Chamber Orchester. Solo-Recitals absolvierte sie auf Konzertbühnen wie der Alice Tully Hall in New York, der Laeiszhalle in Hamburg, dem Cuvilliés-Theater in München oder der Hahn Hall in Santa Barbara, Kalifornien. Zudem gastierte sie bei renommierten nationalen und internationalen Festivals. Jetzt steht die 22-jährige kurz vor dem Abschluss ihres Studiums – und vor einer großen internationalen Karriere!
Ins Schloss Hartmannberg bringt Johanna Bufler mit Busonis Choral-Präludium nach Bachs „Ich rufe zu Dir o Herr“, Mendelssohn Bartholdys drei Fantasien op.16, Liszts Sonate in h-Moll und Ravels „La Valse“ ein sehr reiz- wie anspruchsvolles Programm mit.

   

 

 Sonntag, 3. Mai, 17 Uhr, Kapelle

 

Hartmannsberger Frühjahrssingen

mit regionalen Volksmusikensembles
und Bert Lindauer (Sprecher)


 

Jedes Jahr Anfang Mai lädt Bert Lindauer zum beliebten Hartmannsberger Frühjahrssingen nach Schloss Hartmannsberg und gibt – der Jahreszeit gemäß - unterhaltsame und besinnliche Texte zum Besten. Für die volksmusikalische Umrahmung sorgen auch in diesem Jahr wieder exzellente Vokal- und Instrumentalensembles aus der Region.

 

 

   


 Freitag, 29. Mai, 20 Uhr, Kapelle

 

Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger

Myriad

Konzert für Klavier und Percussion

 


 

Der Bad Aiblinger Pianist Chris Gall, längst Stammgast auf vielen nationalen und internationalen Konzertpodien, unter anderem mit Quadro Nuevo, war zuletzt 2019 mit einem fulminanten Klavier-Solo-Abend auf Schloss Hartmannsberg zu erleben. Mit dem
österreichischen Perkussionisten Bernhard Schimpelsberger hat er dort schon 2016 im Klaviersalon mit einem faszinierenden Programm gastiert.
In diesem Jahr stellen die beiden ihr gemeinsames CD-Projekt „Myriad“ vor. Die einzigartige Duo-Besetzung mit Klavier und den verschiedensten Perkussionsinstrumenten verbindet sich zu einer faszinierenden Symbiose aus Weltmusik, Jazz und feinsinnigen Rhythmen. Ein Konzerterlebnis ganz im Zeichen des Rhythmus, in dem die Poesie und Vielschichtigkeit der indischen Musik mit den Elementen der westlichen Musik aufeinandertreffen.

   

 

Wen-Sinn Yang &
Dieter Lallinger

Werke für Violoncello und Klavier von
Ludwig van Beethoven

Im Rahmen des
Musiksommers zwischen Inn und Salzach



NEU!

Dieses Konzert findet am 24. Juli um 19:30 Uhr auf Gut Immling bei Halfing statt.

2020 feiern wir den 250. Geburtstag eines der ganz Großen der Musikgeschichte, von Ludwig van Beethoven. Aus diesem Grund haben sich der Münchner Cellist Wen-Sinn Yang und der Rosenheimer Pianist Dieter Lallinger für einen zweiteiligen Zyklus mit Violoncello-Klavier-Werken des Meisters zusammengetan.
Im 1. Teil des Zyklus‘ in Schloss Hartmannsberg erklingen die 12 Variationen über ein Thema aus „Judas und Maccabäus“ von Friedrich Händel, die 12 Variationen über „Ein Mädchen und ein Weibchen“ aus Mozarts „Zauberflöte“ sowie die Sonaten in F-Dur op. 5/1 und in g-Moll op.5/2.

Dieter Lallinger, geboren in München, studierte von 1964-1969 an der dortigen Hochschule für Musik und Theater. Er erhielt 1972 den staatlichen Förderpreis für junge Künstler und war Preisträger bei mehreren internationalen Wettbewerben. Dieter Lallinger absolvierte Tourneen durch Skandinavien, Griechenland und den Nahen Osten, hatte lange Jahre eine Professur an Universität der Künste in Berlin inne und lebt nun seit seiner Emeritierung in Großkarolinenfeld.
Wen-Sinn Yang zählt zu den vielseitigsten Persönlichkeiten als Kammermusiker und Solist im Cellofach. Seit dem Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf 1991 ist Wen-Sinn Yang ein gern gesehener Gast auf bedeutenden Konzertpodien und Musikfestivals in Europa und Asien. Im Anschluss an sein Engagement als Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde er 2005 als Professor an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.
Der 2. Teil dieses Zyklus‘ im Rahmen des Musiksommers zwischen Inn und Salzach können Beethoven-Fans- und Kenner dann am Samstag, 27. Juni, um 20 Uhr im Kulturforum Klosterkirche in Traunstein erleben.

Ab Sonntag, 21. Juni

Kunstausstellung

Antje Tesche-Mentzen

Bronzeplastiken & Gemälde

21. Juni 

verlängert bis 30. August


geöffnet: Fr. 14 bis 18 Uhr
Sa. und So. 11 bis 18 Uhr

 

 
Eine ganz besondere Künstlerin und Persönlichkeit bestreitet mit ihren Bronzeplastiken und Gemälden in diesem Jahr die Sommerausstellung auf Schloss Hartmannsberg: Antje Tesche-Mentzen.
Obwohl sie seit 1990 ein Atelier in Hafendorf bei Söchtenau besitzt, obwohl einige ihrer großen Bronzen im öffentlichen Raum in Rosenheim und Bad Endorf zu sehen sind und es 2007 eine Einzelausstellung in der Priener Galerie gab, hat ihr Oeuvre in der Region bisher nicht die Bekanntheit gefunden, das es verdient. International genießt die in Kiel geborene Bildhauerin und Malerin dagegen einen exzellenten Ruf, der ihr Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Brüssel und Paris, Venedig und Florenz, New York und Peking einbrachte. Zuletzt bestritt Antje Tesche-Mentzen im Sommer 2019 alleine die Ansbacher Skulpturenmeile.

Über die vielseitige Künstlerin, die neben Malerei und Bildhauerei in Kiel und München auch Ballett und Gesang studiert hat, schrieb der bekannte Theaterregisseur Peter Stein schon 1989: „Es ist fast unmöglich, das Werk von Antje Tesche-Mentzen irgendwelchen zeitgenössischen Strömungen zuzuweisen. Ihre Arbeiten gleichen nur sich selbst, sie sind unverwechselbar. Die Werke der Künstlerin haften nicht an der Vergangenheit, wollen nichts wissen von pessimistischer Spielerei mit dem Untergang. Ihre Kunst erzählt von Wachstum, Verwandlung und Leben.“
Im Schlosspark von Schloss Hartmannsberg werden eine Reihe von großen Bronzen von Antje Tesche-Mentzen zu sehen sein, in den Innenräumen kleinere Skulpturen und thematische Zyklen aus dem vielfältigen malerischen und zeichnerischen Werk der Künstlerin, das um die Themen Musik, Natur, Frau und Mythos kreist. Kuratiert wird die umfangreiche Werkschau von der Rosenheimer Kunsthistorikerin Dr. Evelyn Frick.
Die musikalische Umrahmung der Vernissage bestreitet ein Klarinetten-Quartett um Elisabeth Dögerl, die Kulturförderpreisträgerin 2019 des Landkreises Rosenheim.

Foto: Kleiner Pan
   

 


 

 Freitag, 10. Juli, 19 Uhr, Klaviersalon

 

Franziska Strohmayr &
Lika Bibileishvili
 

Werke für Violine und Klavier von
Hiller, de Sarasate, Skrjabin und Strauss

 


 

Auf Vermittlung der Künstlerin Antje Tesche-Mentzen ist es gelungen, zwei außerordentliche Musikerinnen nach Schloss Hartmannsberg zu verpflichten, die sonst nur auf größeren Bühnen anzutreffen sind. Denn die Geigerin Franziska Strohmayr und die Pianistin Lika Bibileishvili, zählen längst, obwohl noch jung an Jahren, zu den viel gefragten Solist*innen und Kammermusiker*innen.
In Anbindung an die Ausstellung von Antje Tesche-Mentzen erklingen im Klaviersalon von Schloss Hartmannsberg passend ausgewählte Werke, darunter die Uraufführung eines Solo-Violinstückes des Münchner Komponisten und Orff-Schülers Wilfried Hiller, der Franziska Strohmayr als Stipendiatin der Carl Orff Stiftung schon mehrfach Werke gewidmet hat.
Die gebürtige Augsburgerin Franziska Strohmayr studierte am Mozarteum und an der Guildhall School of Music and Drama in London. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und gastierte bereist bei vielen renommierten Orchestern und Festivals. Im Juni/Juli 2019 absolvierte sie einen „Kulturbiathlon“ per Fahrrad und mit Violine von Salzburg nach Leipzig zugunsten von „Live Music Now“ und gab dabei Konzerte in Kirchen mit Werken von Bach, Telemann und Biber.
Lika Bibileishvili stammt aus Batumi in Georgien. Dort studierte sie zunächst Klavier an der Georgischen Universität der Künste und gab schon währenddessen zahlreiche Konzerte. 2008 wechselte sie an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München. 2015 machte sie ihren Master-Abschluss mit Auszeichnung und schloss ein Postgraduate-Studium am Mozarteum Salzburg an. Lika Bibileishvili ist Stipendiatin der "Live Music Now"-Organisation, die von Sir Yehudi Menuhin gegründet wurde, und erhielt zahlreiche Möglichkeiten, als Solistin und Kammermusikerin im Rahmen derer Konzertreihe zu musizieren.
   

 Sonntag, 13. September, 11 Uhr


Freiluftkonzert der
Hartsee Musi

Eintritt frei – mit Bewirtung

 

 


Was kann es Schöneres geben, als einen sonnigen Sonntagvormittag ganz entspannt mit der Familie oder Freunden im Park von Schloss Hartmannsberg zu verbringen? Musikalisch bestens unterhalten von der Hartsee Musi, einem jungen Blasorchester aus der Region, dessen musikalische Bandbreite von bayerischer Blasmusik und Klassik bis hin zu Jazz und Filmmusik reicht.

Neben den musikalischen kommen natürlich auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz, außer einer deftigen Brotzeit wartet manch kühler Trunk auf die Durstigen, ob mit oder ohne Alkohol. Probieren Sie es aus! 
   

!! VERSCHOBEN AUF: Samstag, 20. März, 2021, 20 Uhr

Kultursaal Chiemgau Thermen Bad Endorf


Satori Ensemble


Werke für Flöte, Violine und Harfe von
Leclair, Mozart, Debussy, Goossens, Händel,
Fauré, Bozza und Ibert

 

 

Mit einem Triokonzert mit Werken vom Barock bis zur gemäßigten Moderne wartet das Satori Ensemble am 25. September um 20 Uhr im Kultursaal der Bad Endorfer Chiemgau Thermen auf. Ursprünglich sollte dieses Konzert in der Schlosskapelle von Schloss Hartmannsberg stattfinden, dort hätten nach den aktuellen Hygiene-Bedingungen jedoch nur gut 20 Zuhörer*innen Platz gefunden, im Kultursaal sind es immerhin knappe 80.
Die drei Münchner Musikerinnen Annette Hartig (Flöte), Dorothee Keller (Violine) und Martina Holler (Harfe) sind allesamt Mitglieder der besten Münchner Orchester, Dorothee Keller als 1. Konzertmeisterin im Bayerischen Staatsorchester, Annette Hartig und Martina Holler beim Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Und alle drei verfügen über reichlich Kammermusikerfahrung und waren auf vielen Podien und bei renommierten Festivals zu Gast.
So exquisit die Besetzung mit Flöte, Violine und Harfe ist, so exquisit ist auch die Programmzusammenstellung, bei der Werke von Mozart, Debussy, Händel, Ibert und anderen Komponisten teils solistisch, teils im Duo und teils im Trio erklingen.
Karten für dieses Konzert „auf Abstand“ zu 16,- € (Menschen mit Behinderung, Schüler‘*innen, Studierende 8,- €) gibt beim i-Punkt Bad Endorf (Tel. 08053 300850) und beim Kroiss Ticket Zentrum Rosenheim (Tel. 08031 15001).
 
 
   

!! ÄNDERUNG: Sonntag, 15. November, Matinée 11 Uhr

Kultursaal Chiemgau Thermen Bad Endorf


Trio Étoiles

Werke und Arrangements für
2 Saxophone und Klavier von und nach
Schostakowitsch, Glinka, Poulenc, Geiss und Lago

 

.

Die beiden Saxophonisten Sarah Kober und Vanja Sedlak haben sich mit dem Pianisten Vadym Palii zu einem in Deutschland einzigartigen Trio zusammen gefunden. Die ungewöhnliche Kombination aus zwei Saxophonen und Klavier ermöglicht vielfältige Klangfarben und bricht mit den Hörgewohnheiten des Publikums. Besonders interessant wird es durch die zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten mit Sopran-, Alt-und Baritonsaxophon.
Das Trio Étoiles wartet mit selbst bearbeiteten klassischen Kammermusikwerken auf - z.B. von J. S. Bach, Schostakowitsch, Glinka oder Poulenc - und kombiniert diese mit Originalkompositionen von Philippe Geiss und Guillermo Lago. 
Verspielt melodiös, heiter bis feurig, dann wieder akzentuiert und kraftvoll klingen die Vertonungen der drei Profimusiker. Virtuos unterstreichen sie die verschiedenen Charaktere der Stücke, loten Farbenreichtum und Flexibilität ihrer Instrumente aus und legen eine Leidenschaft in die Musik, die jedem Ton Glanz verleiht. 
Passend zu den Werken führt Sarah Kober durch das Programm, spricht über das Leben der Komponisten und deren Werke und erzählt auch kleine Geschichten passend zur Stimmung der einzelnen Stücke: mal heiter, mal nachdenklich.
   

!! ÄNDERUNG: Samstag, 5. Dezember, NUR 16 Uhr

Kultursaal Chiemgau Thermen Bad Endorf


Hartmannsberger Advent

Sprecher Bert Lindauer
mit Dreiwinkl G'sang und Erntedank Ensemble

 

Ähnlich wie das Frühjahrssingen zählt auch der Hartmannsberger Advent zu einem festen Bestandteil im Konzertkalender auf Schloss Hartmannsberg. Diese beliebte Veranstaltung wird dieses Jahr wegen den Corona Maßnahmen nur einmal um 16 Uhr angeboten, dafür im großen Kultursaal der Chiemgau Thermen in Bad Endorf. Bert Lindauer bringt besinnliche und heitere Texte und Gedichte zur Advents- und Weihnachtszeit mit und der Dreiwinkl G'sang sowie das Erntedank Ensemble sorgen für den musikalischen Rahmen.

 

 

 

 

 

Karten für diese Veranstaltungen des Kulturvereins im Landkreis Rosenheim e.V. gibt es beim

i-Punkt-Ticketservice Bad Endorf (Tel. 08053 / 300850) oder beim Kroiss Ticket-Zentrum in Rosenheim (Tel. 08031 / 15001)